2. Wintertour 2010

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Ein Winterwanderritt durch den tief verschneiten Ilmkreis

Der Winter hat Thüringen fest im Griff. Doch während die meisten über die glatten Straßen, Unmengen von Schnee und über sonstige Nachteile eines langen Winters stöhnen, startete am Samstag Morgen eine Gruppe Verwegener zu einem der fast legendären Wintertouren des „Horse Camp" Hohenfelden.

Unter kundiger Führung von Thilo Röth begab man sich auf den Weg durch traumhaft verschneite Wälder, kleine Ortschaften welche sich idyllisch in Täler schmiegen und über vom Schnee verwehte Ebenen.

Da die Winterwanderritte des „Horse Camp" traditionell wenigstens zwei Tage dauern, musste an ausreichende Verpflegung für Mensch und Tier gedacht werden. So bestand die wilde Meute aus sieben Reitpferden und einem Packpferd. Selbst aus dem benachbarten Franken kamen zwei Teilnehmer angereist um sich diese Tour nicht entgehen zu lassen.

Das besondere an den Winterwanderritten des „Horse Camp" sind die Übernachtungen unter freien Himmel. Kein Zelt versperrt die Sicht zu den vielen tausend Sternen am Himmel. Eingehüllt in Decken und Schlafsack lässt es sich selbst bei 10 Grad unter Null hervorragend schlafen.

Das friedliche Schnauben der Pferde, das knistern des kleinen Lagerfeuers, auf welchem Thilo ein erstaunlich schmackhaftes Essen bereitet, die Eindrücke des Tages, all das lässt die Reiter in einen tiefen und gesunden Schlaf sinken.

Am Morgen werden die Pferde versorgt. Die treuen Vierbeiner sind alle samt tourenerprobt und absolut sichere Geländepferde. Mit dabei das Pferd Albert Einstein, welches, Insider wissen das, vor einigen Jahren gemeinsam mit Thilo  nach Portugal geritten ist!

Angeführt wurde die Gruppe vom erst vierjährigem (!) Hengst Skip, welcher absolut gelassen im Beisein von zwei Stuten die Tour absolvierte.

Am Abend des zweiten Tages erreichte man wieder das „Horse Camp"; wo die daheim gebliebenen mit Kaffee und Kuchen und einem warmen Reiterstübchen warteten.

Es muss nicht immer der Urlaub in den Alpen sein, wenn doch unsere Thüringer Heimat so schön sein kann. Man muss sie nur erkunden.

Und sei es bei minus zehn Grad auf dem Rücken eines Pferdes.