Frühlingstour 2009

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Von Eise befreit sind Strom und Bäche...
- die erste Frühlingstour 2009 -

Nach langem Warten erschien uns das Wetter nun endlich geeignet und wir starteten am 04.04.2009 zur ersten Plusgrad-Tour der Saison. Thilo mit drei Mädels (Liane + Marie + Marika) – Albert, Big John und Santos als männliche Unterstützung, Fibi und Tamina zur Vervollständigung des weiblichen Teams.
Samstagmorgen ging es voll bepackt in Hohenfelden los, am Stausee entlang gen Osten. Die Pferde waren sehr lieb und diszipliniert, bedenkt man die ungewohnt viele frische Land- und Waldluft nach der Winterszeit. Natürlich stürzten sie sich bei jeder Gelegenheit aufs frische grüne Gras. Wir dagegen erfreuten uns an allerlei buntem Geblüm, Vogelgesang, österlich geschmückten Dörfern und ganz allgemein dem schönen Gefühl, unterwegs zu sein. Um die Mittagszeit kamen wir erstmalig in den Genuss von Thilos neuem Wunderöfchen. Über die diversen kulinarischen Spezialitäten schweigen wir uns an dieser Stelle aus... Nur so viel sei gesagt: es war alles super lecker – das Gourmet-Reiten wurde begründet. Für Neugierige gilt: selbst mitkommen und probieren!

Anbaden muss sein – so entschlossen sich zwei Teilnehmer der Gruppe im Laufe des Nachmittages für ein unfreiwilliges, erfrischendes Tümpelbad. Santos fand es toll, seiner Reiterin blieb keine Wahl, glücklicherweise gab es auch ein ausstiegstaugliches Ufer mit wenig Gestrüpp. Am Ende war alles gut, Wasser trocknet ja bekanntlich.

Am Abend auf Campsuche machten sich die Wasserquellen leider rar – und so musste eine größere Pfütze im Steinbruch schließlich als Pferdetränke dienen. Nun war es an Fibi, sich einmal kurz in die ‚Badewanne’ zu legen. Marie gelang der Sprung zum Pfützenrand, sie hatte jedoch auch ernst gemeinte Warnungen zuvor überhört...

Endlich am geeigneten Fleckchen Erde zum Übernachten angekommen, startete nach dem Absatteln und Füttern der Pferde (auch der dicke Heusack war wohlbehalten angekommen) die nächste Runde von „Gourmet-Reiten in Deutschland“. Zu Thilos großem Kummer konnten wir drei Mädels die Essprüfung nur mit ‚mittelmäßig viel vertilgt’ abschließen. Die Gefahr zu platzen war einfach zu groß. Big John fand die erste Outdoor-Nacht seines Lebens wohl eher langweilig, und suchte Abwechslung bei einem kleinen Spaziergang. Ansonsten schliefen alle tief und fest, bis es in den Morgenstunden zu regnen begann. Die Schlafsäcke wurden immer feuchter – ein guter Grund, um gegen halb 7 aufzustehen und – ganz klar – zu kochen und viel frühstücken zu müssen... :-). Um uns herum Nebelschwaden, der Frühling war einem klassischen, warmen Novembertag gewichen. Unsere gute Laune blieb ungetrübt, einigen gefiel das schottisch anmutende Wetter sogar ausnehmend gut. Der Ritt fand dann auch in dichtem Nebel im Niemandsland statt, und wirklich nur das Klack-Klack der Hufe war zu hören. Thilos eingebauter Kompass führte uns jedoch sicher voran. Zur Mittagspause klarte es langsam auf, später war sogar ein Hauch von Sonne am Himmel.

Müde, glücklich und viel zu satt kehrten wir ins Horse Camp zurück. Danke, Big John, Fibi und Santos fürs Tragen, Taminchen fürs Lasten schleppen, und Thilo mit Albert für eine tolle Tour! Allen Horse Camplern ein fröhliches Osterfest wünschen

Liane und die M&Ms